Die Referenten des NachfolgerForums 2018

Schirmherr

Hans-Olaf Henkel

Ehemaliger IBM-Manager, BDI-Präsident, Präsident der Leibnitz-Gemeinschaft

Auch in der Wirtschaft glauben zu viele von sich, sie seien unersetzlich. Wie sonst ist es zu erklären, dass immer wieder plötzlich vakant gewordene Positionen von temporären Statthaltern eingenommen werden oder gar über einen längeren Zeitraum offen bleiben? Mitte 2018 erlebten wir, dass der Weltkonzern ThyssenKrupp über längere Zeit erst ohne seinen Vorstandsvorsitzenden und dann auch noch ohne den Vorsitzenden des Aufsichtsrats dahinschlingerte. Beide hatten sich wohl für so unersetzbar gehalten, dass sie versäumten, rechtzeitig einen Nachfolger aus ihren Reihen auszuwählen und auf den Ernstfall vorzubereiten.

Für den Fall, dass der Chef plötzlich ausfällt, sollte der Aufsichtsrat, der Familienbeirat oder der Eigentümer stets drei Kandidaten in der Westentasche mit sich tragen. Diese Gremien müssen sich auch über den geregelten, geplanten Übergang rechtzeitig Gedanken machen. Sie müssen wissen, bis wann der derzeitige Stelleninhaber im Amt bleiben soll und auch für diesen Zeitraum drei Nachfolgekandidaten aufgebaut haben. Damit das aus dem eigenen Unternehmen heraus möglich ist, sollten sie nicht nur auf die jüngeren Kollegen des Stelleninhabers schauen. Je jünger dieser ist, desto weiter „unten“ muss mit der Identifi kation von möglichen Nachfolgern begonnen werden. Dabei sollte es aber nicht bleiben, sie sollten systematisch beobachtet und gefördert werden. Dabei ist es wichtig, den derzeitigen Stelleninhaber in die Auswahl für beide Szenarien mit einzubeziehen. Darum geht es beim NachfolgerForum 2018.

Referenten

Prof. Dr. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher

Professor a. d. Uni Ulm Leiter Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Mitglied Club of Rome

Die bewusste Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft ist die vordringliche Aufgabe der weltweiten Verantwortungsträger. Das bedeutet für die Wirtschaft, die Gestaltung eines nachhaltigkeitskonformen Wachstums, das begleitet werden soll durch sozialen Ausgleich und den Erhalt der ökologischen Systeme.

Das NachfolgerForum bringt Unternehmer, Nachfolger und Investoren zusammen. Bei den jungen Menschen wird das Interesse für Unternehmertum geweckt und es kommt zu einer Kultur des Austauschs untereinander. Voneinander lernen – miteinander gestalten. Das fördert die mittelständische Unternehmenskultur.

BWS zeichnet erfolgreiche Unternehmer aus, die sich, nach dem Ausscheiden aus dem Beruf, sozial engagieren und den Nachwuchs fördern.

Wolfgang Grupp

TRIGEMA Inh. W. Grupp e. K. – alleiniger Geschäftsführer und Inhaber

Meine Kinder werden immer mehr Aufgaben und damit auch Verantwortung übernehmen und bei mir wird es umgekehrt sein. Im Moment ist es aber noch so, dass wir uns freuen behaupten zu können, dass wir uns gegenseitig brauchen.

Bonita Grupp

TRIGEMA Inh. W. Grupp e. K. – E-Commerce –

Als Nachfolgerin im Unternehmen verstehe ich mich nicht als Sachverwalterin unseres Erbes. Es ist wichtig, auch etwas im Unternehmen bewegen und verändern zu können, stets in enger Abstimmung mit meiner Familie.

Walter Kohl

Souveräner Führen, Handeln, Leben.

„Jede Zeit hat ihre eigenen Antworten“, das gilt besonders im Umgang mit Krisen oder im Zusammenhang mit wichtigen Weichenstellungen wie der Nachfolgeregelung. Hier gilt es, Kraftquellen wie Sinn und Klarheit mit der eigenen Biographie mit den Notwendigkeiten und Chancen des Marktes zu verbinden.

Prof. Dr. h.c. Roland Berger

Gründer und Honorary Chairman der Roland Berger GmbH

Roland Berger ist Gründer und seit 2010 Honorary Chairman der Roland Berger GmbH in München. Das Unternehmen zählt heute mit 50 Büros in 36 Ländern und 2.400 Mitarbeitern zu den Top 5 der weltweit größten Strategieberatungen und berät international führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Institutionen. Roland Berger ist Mitglied verschiedener Aufsichts- und Beiräte von nationalen und internationalen Unternehmen, Stiftungen und Organisationen. Außerdem wurde er in zahlreiche Sachverständigenkommissionen der EU-Kommission, sowie von Bundes- und Landesregierungen berufen. Als Investor ist er an kleinen, mittleren und großen internationalen Unternehmen aus verschiedenen Branchen beteiligt. Roland Berger ist Vorsitzender des Kuratoriums der von ihm gegründeten Roland Berger Stiftung. Die Roland Berger Stiftung ist dem weltweiten Schutz der Menschenwürde und der Menschenrechte verpflichtet und fördert deutschlandweit begabte und engagementbereite Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien auf ihrem Bildungsweg von der Grundschule bis zum Abitur.

Thi Thai Hang Nguyen

Generalsekretärin des Diplomatic Council

Das Diplomatic Council ist ein globaler Think Tank zur Förderung der internationalen Völkerverständigung. Es umspannt ein Netzwerk von rund 5000 Persönlichkeiten rund um den Globus und handelt ausschließlich gemäß der Charta der Vereinten Nationen.

Das Diplomatic Council hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den Mitteln der Diplomatie dazu beizutragen, dass die Menschen überall auf der Erde in Frieden leben können. Hierzu setzen wir auf die weltweite Zusammenarbeit, um internationale Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und humanitärer Art zu lösen und die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und zu festigen

Als Mitglieder im Diplomatic Council sind ausdrücklich nicht nur Diplomaten willkommen, sondern auch Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport.

Michael Mack

Europapark Geschäftsführer

Sehr geehrte Damen und Herren, seit über 235 Jahren existiert unser Familien-
unternehmen. Heute testet die noch junge, neunte Generation mit kindlicher Begeisterung unsere neuen Attraktionen. Werte wie Treue, Verbindlichkeit und Loyalität zum Elternhaus werden täglich vorgelebt, gelebt und bilden das Fundament der jüngst konzipierten Familien-Charta. Auf das wichtige Thema „Unternehmensnachfolge“ sind wir vorbereitet – seien Sie es auch.

Peter Hertweck

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nachfolgerforums, jeder Unternehmensverkauf ist einzigartig. Um strategisch und wirtschaftlich den optimalen Wert erzielen zu können, benötigen wir fachgerechtes Know-how, sowie die richtigen Kontakte.

Gleiches gilt für den Unternehmenskauf. Dieser setzt ein proaktives und gezieltes Vorgehen voraus. Dafür ist ein klares Ziel nötig, wie das ideale Unternehmen aussehen soll. Dann lassen sich geeignete Unternehmen identifizieren und Transaktionsprozesse effektiv durchführen.

Auf dem NachfolgerForum 2018 bekommen Sie die Kontakte, Ideen und Methoden für die optimale Umsetzung Ihrer Vorstellungen. Nutzen Sie die Gelegenheit!

Anita Berres

Geschäftsführerin
Berres – Strategie & Kinesiologie

„Stabilität durch dynamische Balance.“ ist mein Motto und in Zeiten von VUCA eine strategische Ausrichtung, die ich in Beratung und Coaching meinen Kunden vermittle. Seit 1996 begleite ich Menschen und mittelständische Unternehmen auf ihrem individuellen Weg zum Erfolg. Jeder soll seine Qualitäten erkennen, anerkennen und diese zeigen und leben. In der Denkweise von Nelson Mandela: „Wenn Du Dich klein machst, dient das nicht der Welt!“.

Dr. Reinhard Bott

Geschäftsführer
FiltraVision GmbH

Als Gründer, Architekt und Bauherr eines Unternehmens hat man „das Recht zu reden“, wenn es um Nachfolgeregelung geht. Die Optimierung des Unternehmenswerts und die soziale Verantwortung gegenüber sich selbst, seinem Unternehmen und gegenüber seinen Mitarbeitern sind eine der größten Herausforderungen als Unternehmer. Als Führungsperson mit Autorität und Erfahrung löst man diese Aufgabe intelligent im Team. Eine grundlegende Voraussetzung ist eine bedachte und kluge Kommunikation mit – sich selbst -, seinem Führungskreis und dem Team, mit Insidern und auch mit allen verbundenen Interessenten. Die Kommunikation hat schon lange vor dem eigentlichen Übergabeprozesses zu beginnen und dauert bis weit nach dem Übergabetermin. Die Vielschichtigkeit der Kommunikation legt nahe, nicht alles „selbst zu sagen“. Erfahrene, aktive Wegbegleiter sind hier mehr als angesagt, um die Optimierung und die Verantwortung erfolgreich zu bewältigen.

Brigitta Schrempp

Vizepräsidentin der IHK Südl. Oberrhein

Erfahrung haben bedeutet für schrempp edv nicht auf Tradition und langjähriges Bestehen zu verweisen. Erfahrung heißt für uns vor allem die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden zu erkennen, damit wir ihnen ein zuverlässiger Partner sein können. Ein besonders wichtiger Faktor sind hierbei unsere sehr gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter. Sie sind der Kern unserer Innovationsstärke und das Bindeglied zu unseren Kunden. Mit dieser Grundhaltung entwickeln wir seit 1980 mit kontinuierlich wachsender Mannschaft Software für Produktionsbetriebe und Handel im Mittelstand.

Andreas Rupp

Rechtsanwalt, Steuerberater Ebner Stolz, Karlsruhe

„Die multidisziplinäre Ausrichtung ermöglicht es uns, den gesamten Prozess einer Unternehmensnachfolge, beginnend bei der strategischen Planung bis hin zu der Umsetzung beschlossener Maßnahmen, umfassend zu begleiten. Durch spezialisierte Fachkenntnisse werden hierbei nicht nur steuerliche oder rechtliche Fallstricke frühzeitig erkannt, sondern bei deren Lösung auch insbesondere die persönlichen Interessen des Geschäftsleiters bestmöglich gewahrt.“

Markus Linha

Bereichsleiter Geschäftskunden & Freie Berufe Baden-Württembergische Bank

Als langjähriger und vertrauter Bankpartner unterstützen wir unsere selbstständigen Kunden bei der Umsetzung einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge aktiv. Gerne nutzen wir auch unser umfangreiches Netzwerk, um diskret und professionell mit Ihnen gemeinsam eine gute Nachfolgelösung zu gestalten. Die Sicherung Ihres Lebenswerks und die Begleitung des Unternehmens bei den anstehenden Herausforderungen des digitalen Wandels ist unser Anliegen.

Nikola von Pattay

Geschäftsführende Gesellschafterin Stabwechsel GmbH

Nikola von Pattay ist seit Oktober 2017 geschäftsführende Gesellschafterin der Stabwechsel GmbH, einem FinTech Unternehmen in Frankfurt, das den unternehmerischen Generationswechsel durch diskrete und frühzeitige Zusammenführung durch sekundenschnelles Matching von Käufer und Verkäufern von Unternehmen ermöglicht. Davor hat sie sechs Jahre das Deutschlandgeschäft der spezialisierten Headhunterfirma aus London ‚Private Equity Recruitment GmbH‘ aufgebaut und viele Investoren und Beteiligungsmanager im Bereich Private Equity/ Direktinvestitionen bei Private Fonds, Unternehmerkapital, Family Offices und Corporate Investment Einheiten platziert.

Dr. Jochen Kopitzke

Dr. Jochen Kopitzke ist alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter des willstätter Traditionsunternehmens Philipp Kirsch GmbH, dem weltweit agierenden Hersteller von professionellen Kühlschränken und Gefrierschränken für das Gesundheitswesen und Laboratorien.

Sein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte er in Tübingen und Poitiers (Frankreich), bevor er 2009 an der Universität Mannheim promovierte.
Jochen Kopitzke trat 2010 als zukünftiger Nachfolger der Gebrüder Kirsch in die Philipp Kirsch GmbH ein. Der Nachfolgeprozess war zum Januar 2012 planmäßig abgeschlossen. Er investierte in den neuen Standort in Willstätt, welcher 2017 erfolgreich in Betrieb ging.

Thorsten Gohlke

Geschäftsführer GFEP GmbH

2009 gründete Thorsten Gohlke das erste und führende Investment Office, das langfristiges Portfoliounternehmertum für Unternehmerfamilien professionalisiert. Mit sechs Partnern und Büros in München, Frankfurt und Hamburg strukturiert GFEP Family Equity heute vollständig individualisierte Unternehmensbeteiligungsportfolios an direkten, strategisch geführten Beteiligungen. Damit skaliert GFEP Family Equity die unternehmerische Wertschöpfungskraft seiner Kunden.

Thorsten Gohlke war sechs Jahre als Single-Family-Officer unter anderem verantwortlich für das direkte Beteiligungsportfolio von Professor Roland Berger, Gründer der gleichnamigen internationalen Unternehmensberatung. Zuvor beriet Herr Gohlke in der Transaction Advisory Practice von Pricewaterhouse Coopers in Frankfurt am Main führende angelsächsische Fonds bei leveraged-buyout Transaktionen im deutschen Mittelstand.

Living Library

Rui Duarte Ramalheiro

Geschäftsführer Classplash GmbH
Ehrenamtlicher Vorstand der Fairantwortung gAG

Mit Fairantwortung inspirieren wir Menschen über ihren Platz und ihre Aufgabe in der Gesellschaft nachzudenken. Unsere Vision ist es, zusammen mit unseren Unterstützern die Grundlage für ein modernes Wirtschaftssystem zu schaffen, welches den Anforderungen einer globalisierten und immer agileren Welt im 21. Jahrhundert gerecht wird, für Ausgleich sorgt und unseren Enkeln einen lebenswerten Planenten in die Hände gibt. Als Geschäftsführer der Classplash GmbH, einem innovativen Anbieter für digitale Anwendungen, die es Kindern ermöglicht Musik in Form von Apps erlebbar zu machen, trägt Rui Duarte dazu bei, die Visionen von Fairantwortung wahr werden zu lassen.

Fabian Kienbaum

Chief Empowerment Officer Kienbaum Consultants International GmbH

Fabian Kienbaum ist Chief Empowerment Offi cer der Kienbaum Consultants International GmbH. Vor seinem Wechsel zu Kienbaum arbeitete er in einer amerikanischen Unternehmensberatung in London. Fabian Kienbaum studierte internationales Management an der ESCP Europe. 2011 schloss er den Studiengang als Diplom-Kaufmann, Diplôméde Grande Écoleund Master of Science ab. Zuvor erlangte der ehemalige Bundesligahandballer des VfL Gummersbach einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre in Köln. Fabian Kienbaum stieg 2014 in die familien- und partnergeführte Beratungsgesellschaft Kienbaum ein und verantwortet die digitale Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie das Investmentgeschäft.

Dr. Judith Kölzer-Söding

Geschäftsführerin Sovage GmbH

Dr. Judith Kölzer-Söding ist Geschäftsführerin der Sovage GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt, die sich an kleinen und mittelgroßen Unternehmen mit Fokus auf Special Situations und/oder Wachstum beteiligt.

Manuel Hein

Geschäftsführer OLEA Nachfolge GmbH

„Das Olea Nachfolge-Konzept steht für einen idealen Dreiklang, der Ihre Interessen als Verkäufer Ihres Lebenswerks an oberste Stelle rückt. Damit Ihr Unternehmergeist weiterlebt.“

Dr. Moritz Kübel

Geschäftsführer Perpetual Investors

Dr. Moritz Kübel ist Geschäftsführer von Perpetual Investors. Die Investmentgesellschaft mit Sitz in München ist unter anderem in den Bereichen Unternehmensbeteiligungen, Wachstumsfinanzierung und Risikokapital aktiv.

Dr. Adrian Fuchs

Transaction Manager Finanzierungsagentur für Social Entrepreneurship GmbH

Dr. Adrian Fuchs ist seit Anfang 2017 bei der Finanzierungsagentur für Social Entrepreneurship (FASE) als Transaction Manager tätig. Dabei verbindet er Investoren und Sozialunternehmen, um Wachstum und Wirkung herausragender gesellschaftlicher Innovationen finanzierbar zu machen.

Sebastian Zeisig

Geschäftsführer, Master of Business Administration, B.Eng. (VBI, VDI), BayIKA Bau Ingenieurbüro Zeisig

Überall dort, wo Leben ist, braucht es Wasser, Licht, Wärme, Luft und Energie. Als Planungsbüro für technische Gebäudeausrüstung nehmen wir uns diesen Grundbedürfnissen der Menschen an. So wie die Gebäude, die wir planen, auch noch in Jahrzenten zukunftsfähig sein müssen, so haben auch wir als Familienunternehmen diesen Pfad eingeschlagen. Wir schöpfen stets die Möglichkeiten im Bereich der Technik und Digitalisierung voll aus und dennoch messe ich mich selbst, mein Team und mein Unternehmen an den traditionellen Werten wie Loyalität, Verlässlichkeit und Bodenhaftung.

Maximilian Giers

Geschäftsführer Giers Management GmbH

Maximilian Giers ist als Nachfolgeunternehmer aktiv auf der Suche nach einem mittelständischen Unternehmen zur langfristigen, operativen Nachfolge. Zu diesem Zweck hat er in seinem Nachfolgefonds Giers Management GmbH – nach dem „Search Fund“ Modell – ein unternehmerisches Netzwerk von Investoren und Beiräten um sich versammelt, um eine neue Art der Nachfolgelösung anzubieten. Zuvor sammelte Herr Giers mehrere Jahre Berufserfahrung in der Beratung für mittelständische und DAX-Unternehmen für Unternehmens- und Kapitalmarkttransaktionen bei Morgan Stanley.

Friederike Renker

B.Sc. Wirtschaftsingenieurswesen

Hineinwachsen in die Rolle einer Unternehmerin. Die Praxis – sammeln von Erfahrungen. Die Wissenschaft – Masterstudium Technologie-Entrepreneurship an der Hochschule Karlsruhe. Das Ziel – Unternehmensnachfolgerin in der 5. Generation im Familienunternehmen Papierfabrik Zerkall Renker & Söhne GmbH & Co. KG.

Katrin Schmalzhofer-Rathke

Gesellschafterin und Marketingleitung bei FM Systeme GmbH
Masterstudentin, Technologie-Entrepreneurship

Neue Ideen und Denkweisen entstehen nur durch neues Wissen. Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Weiterführung unseres Familienunternehmens. Deshalb wagte ich den Sprung zurück ins Studentenleben an der Hochschule Karlsruhe mit dem Masterstudiengang Technologie-Entrepreneurship.

Dirk Velten

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Partner Ebner Stolz, Karlsruhe

Jeder Unternehmer benötigt eine auf seine konkrete Situation maßgeschneiderte Erbschaftsteuerplanung. Ein Denken in langfristigen Übertragungszyklen und die Einbeziehung des Privatvermögens aller Beteiligten und seiner Verteilung innerhalb der Familie bis hin zur Einbindung von Familienstiftungen und der übernächsten Erbengeneration sind neue Anforderungen in Folge der Erbschaftsteuerreform. Ein Vorziehen von Schenkungen in ein frühes Lebensalter bei Schenker und Beschenkten erfordert neue Überlegungen zur Ordnung des Vermögens der Familie und zu den geltenden Spielregeln („Family-Governance“).

Moderation

Henrik Langholf

Geschäftsführer Zukunfstmoderation!
Henrik Langholf & Friends

Nachfolge ist ein tiefgreifender Veränderungsprozess nicht nur für den Unternehmer, sondern für das gesamte Management und alle Mitarbeiter.

Hierfür braucht es achtsame, wie kompetente Change-Begleitung, um nicht unnötig Motivation und Produktivität als unerwünschte Nebenwirkung zu verlieren.

Beim NachfolgerForum treffen sich Experten für alle Themen rund um den Nachfolge-Prozess, sei es finanzielle, rechtliche, familiäre Themen oder eben die Change-Dynamik betreffend. Das macht es so extrem spannend. Ich freue mich, die Veranstaltung zum 2. Mal moderieren zu dürfen und wünsche Ihnen, dass selbst die Fragen, die Ihnen selbst noch gar nicht bewusst sind, am 3. und 4. Dezember in Rust beantwortet werden.